Herr Stephan Sallermann

Dipl.-Ing. der Landespflege FH
 
  GeschäftsfĂĽhrer / Landschaftsarchitekt
 
  Dipl.-Ing. Sallermann Garten- und Landschaftsbau GmbH
 
Kontaktdaten: infosallermann.de
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Adressdaten: Röhrenspring 28
58093 Hagen
Deutschland
 
 
Persönliche Beschreibung / Anmerkungen

Naturkundliches Engagement

Naturkundlich tätig seit 1974 - naturkundliche Schwerpunkte: Allgemeine Landschaftsökologie, Ornithologie, (Botanik, Geologie) - aktiv im NABU-Stadtverband Hagen

Aus meiner Sicht: Einige Sätze zur Entwicklung dieses Buches

Als ich geboren wurde, war der 2. Weltkrieg gerade zehn Jahre vorbei und alles um mich herum in reger Aufbruchstimmung. Obwohl die Menschen zu dieser Zeit nach den vielen Jahren der Entbehrungen im Wesentlichen Ihr persönliches Wohl in den Vordergrund stellten, war die Verbundenheit, das Wissen und das Verständnis zu den natürlichen Grundlagen doch sehr viel ausgeprägter als heute.

Die Neigung, dass ich mich für alles interessiere, was mit Natur und Landschaft zu tun hat, entwickelte sich bei mir sehr früh. So hörte ich schon in der Grundschule stets besonders gut zu, wenn mein Lehrer Dahlbüdding von heimischen Singvögeln, Blumen am Wegesrand und Hagener Naturlandschaften berichtete. Ausgebaut wurden diese Informationen durch unzählige Spaziergänge mit meinem Vater in unserer Heimat. Auf diese Weise geprägt wusste ich schon als 10 jähriges Kind, wohin mich mein späteres Berufsleben einmal führen sollte: ich wollte als Landschaftsarchitekt stets immer mit und in der Natur arbeiten. Als ich 1974 mein Studium an der Fachhochschule in Essen begann, war der Fachbereich des Natur- und Umweltschutzes noch in den Kinderschuhen. Nach dem Abschluss im Jahr 1978 entschloss ich mich jedoch dazu, mein Berufsleben etwas anders zu gestalten. Ich wollte mein Geld mit der Planung und dem Bau von Gärten verdienen. Der reine Natur- und Umweltschutz wurde mehr zur Freizeitbeschäftigung. Parallel zum Aufbau meines Betriebes war mein Leben davon geprägt, sich mit der Natur zu beschäftigen. Dazu gehören alle landschaftsökologischen Disziplinen wie Botanik, Geologie, allgemeine Zoologie (hier im Wesentlichen die Ornithologie). Mit diesem Hintergrund bin ich Mitglied in allen naturschutzbezogenen Vereinen der Region geworden. In den letzten Jahren war mein persönliches aktives Engagement allerdings auf den NABU Stadtverband beschränkt. 7 Jahre lang fungierte ich dort als 1. Vorsitzender.

Am 20. Juli 1996 wurde das Projekt zur Ermittlung der Brutvögel Hagens mit einem Thesenpapier von Dr. med. Christoph Schönberger aus der Taufe gehoben. Er schrieb Andreas Welzel, mich und andere qualifizierte Hagener Ornithologen an, was wir von einem Projekt halten würden, die Bestände der Hagener Brütvögel einmal wissenschaftlich zu ermitteln. Da stieß er bei mir regelrecht offene Türen ein, hatte ich doch stets schon selbst des Öfteren solch eine Idee im Kopf. Durch meine zeitintensive berufliche Einbindung hätte ich aber so ein Projekt niemals alleine durchführen können. Nun waren wir aber eine leistungsfähige Gruppe, die mit Christoph einen fähigen Kopf hatte: so sollte es gelingen!

Leider wurde aus dem angesetzten Bearbeitungszeitraum von 3-4 Jahren dann ein Projekt von über 10 Jahren. Es gab unendlich viele Rückschläge. So vor allem das Ausscheiden unseres Projektleiters aus gesundheitlichen Grund. Ich war stets um eine Fortsetzung der Arbeit bemüht, konnte aber aus zeitlichen Gründen nie die Gesamtleitung übernehmen. Die übernahm dann in der Endphase glücklicherweise Andreas Welzel in hervorragender Weise. Er war am Ende die wesentliche Kraft für die Entwicklung unseres Buches. Unzählige Stunden an unzähligen Abenden hat er mit der Unterstützung seiner Kirstin damit verbracht, alle Daten zusammen zu führen und zu ordnen.

Nun ist es geschafft, und Hagen verfügt über ein Fachbuch seiner Vogelwelt, das in dieser Form sicher so bald nicht wieder produziert werden wird. Unendlich viel Arbeit, Herzblut und Erinnerungen haften daran. Wie viel Zeit ist darüber inzwischen vergangen! Nun ist es schöner und informativer geworden, als wir uns es jemals erträumt haben.

Vielen Dank auch an alle Förderer und vor allem an die zahlreichen aktiven Mitarbeiter, die so viele Stunden ihrer freien Zeit für die Sache aufgebracht haben.
 
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